„Mehr als jede dritte studierende Person in Deutschland ist von Armut betroffen. Besonders hoch ist die Armutsquote bei Studierenden, die allein leben: Von ihnen sind 82,4 Prozent armutsbetroffen, mehr als fünfmal so viele wie in der Gesamtbevölkerung. Zugleich müssen sie im Median fast die Hälfte ihres verfügbaren Einkommens für das Wohnen aufbringen.“
- Pressemitteilung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands vom 07. Oktober 2026
Mit leerem Bauch lässt es sich schwer studieren! Das Hamsterrad aus Bafög, (Neben-) Job und Prekarität ist mitunter Grund für ein schnelles, oberflächliches Studierend und macht nicht schlau. Soziale Sicherheit ist deshalb auch eine Voraussetzung für gleichberechtigte Beteiligung. Wer im Studium hustlen muss, hat weniger Zeit für Demokratie.
Wir fordern von Land und Bund:
- Ein „Bafög für Alle!“ und ein Schluss mit der Sparpolitik in der Bildung und schließen uns den Forderungen des fzs (freier zusammenschluss von student*innenschaften) an!
- Demokratisch bestimmte Forschung & Lehre für alle muss grundfinanziert sein. Unter den Zwängen des Spardiktats und Drittmittelabhängigkeit wird die Einschränkung der Wissenschaftsfreiheit zugunsten von kapitalreichen Sonderinteressen vorangetrieben.
- Senkung der Mietpreise, auch von Studierendenwohnheimen und Senkung der Mensa-Preise durch öffentliche Ausfinanzierung des Studierendenwerks!
Beschluss der studentischen Vollversammlung vom 29.10.2026;
Teil der Resolution "Was tun gegen rechts? – Wissenschaft gegen Faschismus heißt: Solidarisch handeln, die Hochschule demokratisieren, soziale Sicherheit schaffen"