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Über Uns

Geschichte des AKAB

Das Referat ging aus einem 2018 gegründeten Arbeitskreis von drei Studierenden aus den Erziehungswissenschaften namens ‚Klassismus an der Hochschule Marburg‘ hervor und wurde im Wintersemester 2019/2020 in ein Referat umgewandelt. Das AKAB stellt somit das zweite Anti-Klassismus-Referat Deutschlands. Das erste Anti-Kla Referat namens FikuS aus Münster unterstützte uns freundlicherweise bei unserer Gründung. 

Zu Beginn war das AKAB allerdings kein autonomes Referat. Wir mussten uns mit einem diffusen Status der Teil-Autonomie zufrieden geben. Teil-Autonomie ist eine Art Autonomie auf Probe, bei der dem Referat nur die Hälfte des eigentlichen Haushaltes zustand. Auch die Vernetzung mit anderen autonomen Referaten wurde so erschwert. Außerdem ist es dem Student*innenparlament möglich, teil-autonome Referate wieder abzuschaffen. Am 22.11.23 erhielten wir endlichen unsere Autonomie vom Student*innenparlament. 

2026 wurde der Name des Referates von SoFiKuS [sozial, finanziell und kulturell benachteiligte Studierende] in AKAB [Referat für Arbeiter*innenkinder und Armutsbetroffene] geändert, um dem Anspruch einer zugänglichen Sprache gerechter zu werden.

In unseren Veröffentlichungen kannst du noch mehr über den SoFiKuS erfahren. 

Veröffentlichungen des AKAB

(Hg.) FikuS-Referat (2019). SOFIKUS MARBURG. In: Dishwasher - Magazin von und für Arbeiter*innenkinder, 3. Ausgabe, 44-45. Münster: FikuS-Referat. Abrufbar unter: https://dishwasher-magazin.de/der-dishwasher-ist-zurueck/

(Hg.) Seeck, Francis | Theißl, Brigitte (2020). Interview mit SoFiKuS-Referent*innen. In: Solidatisch gegen Klassismus - organisieren, intervenieren, umverteilen, 189–197. Münster: Unrast. 

Schultheis, Joshua (2021). Arbeiterkinder aller Hochschulen, vereinigt euch! Redaktion bbz – Berliner Bildungszeitschrift der GEW Berlin. Abrufbar unter: https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/arbeiterkinder-aller-hochschulen-vereinigt-euch

Kücken, Elija Ash (2025). „Existenzängste lassen einen niemals los“ – Interview mit dem SoFiKuS. PHILIPP - studentisches Magazin um Stadt und Uni Marburg. Abrufbar unter: https://philippmag.de/interview-mit-dem-sofikus 

Wahl zur*zum Referent*in

Referent*innen sind die politische, studentische Interessensvertretung von Betroffenen an der Uni Marburg. Um Referent*in zu werden müsst ihr euch zur Wahl aufstellen. In der Regel finden die Wahlen einmal im Jahr statt. Dafür wird eine Mitgliedervollversammlung (kurz MVV genannt) einberufen. Eine kleine Bewerbung mit Projektideen, die wir im Vorhinein an unsere Mitglieder verteilen können, ist begrüßenswert. In der Regel veranstalten die derzeitigen Referent*innen vor der Wahl ein kleines Kennenlerntreffen, bei der ihr Fragen zur Wahl und der Arbeit im Referat stellen könnt. 

Alle Betroffenen, die an der Philippsuniversität ordentlich immatrikuliert sind können sich zur Wahl aufstellen lassen. Die Amtsperiode beträgt normalerweise ein Jahr und dauert bis zur nächsten MVV an. Ihr erhaltet für eure Arbeit eine Aufwandsentschädigung kurz AE genannt. Die Höhe der AE ist abhänging von der Anzahl der Referentis. Insgesamt stehen aktuell (Stand 2025) 500 Euro AE für alle Referentis zur Verfügung. Wenn beispielsweise vier Referentis im Amt sind, werden die 500 Euro durch vier geteilt und jede*r erhält 125 Euro monatlich. Es handelt sich dabei um eine Aufwandsentschädigung der öffentlichen Kasse, welche ihr neben euren Minijobs zusätzlich bis zu einem Betrag von 250 steuerfrei verdienen könnt. Falls sich eurer komplettes Einkommen unter dem gesetzlichen Steuerfreibetrag bewegt, könnt ihr mittels einer Steuererklärung außerdem die Steuern auf eure AE zurück erhalten. Die AE wird zudem nicht auf das BAföG angerechnet. Allerdings sind diese Angaben ohne Gewähr, bitte informiert euch selbständig über aktuelle Freigrenzen etc.

Wie viel Arbeit das Referat macht ist von eurem eigenen Tatendrang abhängig. Alle Referentis können ihre Arbeitszeit und Projekte frei gestalten. Ihr könnt von zuhause aus arbeiten, das Großraumbüro im AStA oder den AKAB-Raum nutzen. Neben der eigenen Arbeitszeit finden unter dem Semester in der Regel wöchentliche Plena statt. Diese werden zur Besprechung von Projekten und der Verteilung von Aufgaben genutzt. Der Aufwand ist außerdem phasenabhängig. Innerhalb der Vorlesungszeit fällt meistens mehr Arbeit an als in den Semesterferien. Mögliche Aufgabenbereiche sind…

  • Projektarbeit
  • die Organisation von Workshops
  • Austauschtreffen für Betroffene
  • Öffentlichkeitsarbeit 
  • das Abhalten von Sprechstunden
  • die Aktualisierung unserer Bibliothek
  • die Vertretung des AKAB bei Einladungen 

Nice to know: Solltet ihr einen Studiengang mit thematischer Passung zum AKAB studieren, könnt ihr euch gegebenenfalls die Referatsarbeit als Praktikum anrechnen lassen. Eure zuständige Praktikumsstelle muss die Anrechnung allerdings absegnen, informiert euch also bitte selbständig. Außerdem haben sich manche Referenti in der Vergangenheit zum Beispiel die Konzeption und Durchführung eigener Workshops innerhalb ihres Projektstudiums anrechnen lassen. Auch die Verlängerung des BAföG-Bezug über Regelstudienzeit kann über das Engagement im AStA beantragt werden. 

Weitere Informationen zum Ablauf der Wahl findest du in unserer Satzung.

Kontakt • contact

Mailsofikus(at)asta-marburg.de
Raum
office
Wilhelm-Röpke-Straße 6 (PhilFak), Raum 010
Postanschrift
postal address
AKAB c/o AStA Marburg, Erlenring 5, 35037 Maburg
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Satzung mit Werte- & Forderungskatalog:

Für unsere aktuelle Satzung hier klicken. 

Protokoll VV:

Für das Protokoll der letzten Vollversammlung hier klicken.

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